Licht ins DUnkel

Vielen Dank allen Sponsoren, Managerinnen, Managern, Unterstützern, Medienvertretern und dem #ManagerMachenMusik Organisationsteam, dass wir gemeinsam Gutes tun.

SOFORTHILFEFÄLLE

2021 Unterstützte Familien

Familie S. 

Frau S. ist alleinerziehende Mutter eines 5-jährigen Sohnes. Der Bub wurde mit der Muskelerkrankung SMA 1 (Spinale Muskelastrophie) geboren und bezieht aufgrund der Schwere seiner Krankheit und Pflegebedürftigkeit die höchste Pflegestufe. Durch die respiratorische Insuffizienz muss er nahezu durchgängig beatmet und abgesaugt werden, zudem wird er aufgrund seiner Schluckstörung über eine PEG-Sonde ernährt. In seinen Bewegungen ist er massiv eingeschränkt, er kann seinen Kopf nur kurzzeitig halten, kann seine Lage nicht selbständig verändern oder frei sitzen, die Beine kann er gar nicht bewegen. Es ist ihm jedoch möglich, die Hände eingeschränkt zu benutzen. Ayan ist kognitiv sehr gut entwickelt und ist wissbegierig, neugierig und an allem interessiert, was mit Musik zu tun hat. Grundsätzlich ist er ein sehr fröhliches Kind, das den ganzen Tag spricht, viel lacht und andere Menschen gerne unterhält. Die Mutter arbeitet als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und während sie arbeitet betreut die Großmutter den kleinen Buben. Für Ayan wird ein Dusch- und Toilettenstuhl benötigt. Die Kosten betragen € 4.434,-- und die Krankenkasse beteiligt sich mit € 1.233,--. Wir werden um die Übernahme der Restkosten von € 3.840,--. 

Familie Z. 

Frau Z. ist alleinerziehende Mutter von einem bald 8-jährigen Sohn. Johannes kam in der 42. SSW per Kaiserschnitt zur Welt. Er hatte eine schwere Asphyxie und musste sofort notintubiert werden. Im AKH konnten sie ihm nach 72 Stunden Kühlung das Leben retten. Neben der Atemnot bei der Geburt sind genetische Veränderungen bestimmt worden. Johannes hatte eine innenliegende Gaumenspalte, eine zusammengewachsene Kopfnaht und er ist muskulär sehr hypoton. Er ist nach wie vor nicht mobil, konnte lange nicht selbständig sitzen, nicht stehen und nicht gehen. Entgegen der Meinungen der Ärzte und dank vieler Therapien, hat Johannes bereits gelernt zu stehen, mit Hilfe kann er auch schon ein bisschen gehen. Die Mutter versucht alles erdenklich Mögliche, um ihren Sohn bestmöglich zu fördern. Seit 2016 macht die Mutter mit Johannes erfolgreich die ABR Therapie. Die ABR (Advanced Biomechnical Rehabiliation) ist eine sanfte Massage- und Klopftechnik, die darauf abzielt, das Bindegewebe und die schützenden Hüllen um alle Organe zu stärken. Dabei wird mit sehr weichen Bandagen der Fuß oder der Oberkörper gewickelt. Durch den leichten Zug der Bandagen erreicht man eine Massagewirkung, was dabei hilft das Gewebe aufzubauen und dem Kind Halt und Sicherheit gibt. Diese Technik erlernen die Eltern und können so ihr Kind immer und überall therapieren. Johannes profitiert seit 2016 enorm von dieser Technik. Infolge von Corona haben die Workshops online per ZOOM stattgefunden. Er hat seine Sitzhaltung enorm verbessert und sein Schlaf ist dank der Oberkörperwickel über Nacht besser geworden. Anfang 2021 wurde bei einer orthopädischen Untersuchung festgestellt, dass Johannes in absehbarer Zeit eine Wirbelsäulen-Operation benötigt - die Skoliose muss gelenkt werden, um die Organe zu schützen. Für die alleinerziehende Mutter stellt diese Operation eine große Herausforderung dar und Johannes wird darauf mittels ABR Therapie vorbereitet. Das bedeutet wöchentlich 7 Stunden Therapie und sie besucht regelmäßig – derzeit via ZOOM – Fortbildungen. Leider wurde die Operation aufgrund der aktuellen Situation nun aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Aufgrund der geplanten Operation ist die Mutter in Familienhospizkarenz gegangen und kann derzeit - bis die Operation überstanden ist - nur geringfügig arbeiten, weshalb zur Finanzierung der Kosten für die ABR Therapie in Höhe von € 4.500,-- pro Jahr Unterstützung benötigt wird. 

Familie P. 

Lara ist 2 Jahre alt und hat einen extrem seltenen und in Österreich fast unbekannten angeborenen Gendefekt. Sie kann weder frei sitzen noch krabbeln oder gehen, sie kann auch nicht sprechen oder alleine essen. Dennoch ist sie ein sehr lebensfrohes und ausgeglichenes Mädchen. Lara hat eine spezielle Sitzschale zur Verfügung, allerdings kann die Mutter das Mädchen und die Sitzschale gemeinsam nicht mehr tragen. Die Familie lebt derzeit im Elternhaus des Vaters in extrem beengten Verhältnissen und hat nun im Ort ein Grundstück gekauft, wo behindertengerecht gebaut wird. Aufgrund der Gegebenheiten am Grundstücks ist es nicht möglich, einen Bungalow zu errichten und daher wird ein spezieller Lift benötigt. Die Kosten für den Lift betragen € 29.760,--, wobei sich die Maria-Theresia Wittke Stiftung an den Kosten beteiligt. Der noch verbleibende Restbetrag beläuft sich auf € 14.760,--. Diese Summe stellt eine enorme Belastung für die Eltern dar, da sie bereits durch den Hausbau selbst finanziell sehr gefordert sind. Die öffentlichen Stellen wie das Sozialministerium, die PVA sowie die Gemeinde haben eine Zuzahlung für den Lift abgelehnt. Die Bezirkshauptmannschaft würde die Familie bei der Umsetzung eines barrierefreien Bades unterstützen. 

Familie M. 

Familie M. hat zwei Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren. Der 6-jährige Sohn Vladimir ist blind. Um in seiner Entwicklung und bei schulischen Aufgaben bestmöglich unterstützt zu werden, wird eine sehbehindertengerechte Arbeitsplatzausstattung für zu Hause benötigt. Insgesamt betragen die Kosten € 11.703,--, nach Abzug der Förderungen verbleiben noch Restkosten von € 2.170,--. Wir werden um die Übernahme gebeten.

Familie G. 

€ 5.848,-

Familie G. hat vier Kinder im Alter von 9, 11, 15 und 17 Jahren, wobei zwei Kinder behindert sind. Der älteste Sohn hat eine spastische Tetraparese und die jüngste Tochter kann nicht sprechen und gehen. Der 17-jährige Sohn ist seit Geburt behindert, es sind alle Extremitäten und die gesamte Muskulatur betroffen. Er ist in allen Bereichen seines Lebens auf Hilfe angewiesen und benötigt sehr viel Unterstützung. Auch seine Kommunikation ist sehr eingeschränkt, er kommuniziert nonverbal. Damit er sich mitteilen kann, soll ein Kommunikationssystem, welches mit einer Augensteuerung bedient werden kann, angeschafft werden. Durch die Veranstaltung „ManagerInnen machen Musik“ werden der Familie € 5.848,-- zur Verfügung gestellt. 

2020 Unterstützte Familien

Familie K. 

Familie K. hat vier Kinder, Zwillinge im Alter von 7 Jahren und zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren. Die 7-jährige Sigrid wurde mit einem Herzfehler geboren. 2018 wurde eine Routineoperation (Pullmonalklappentausch) durchgeführt. Leider kam es einen Tag nach dieser Operation zu einer Hirnschwellung und es musste die linke Schädeldecke entfernt werden. Danach lag sie 3 Wochen im künstlichen Koma, wobei ihre Überlebenschancen ungewiss waren. Sie wachte auf, jedoch mit einem irreparablen Hirnschaden. Heute ist Sigrid schwer mehrfach behindert und erhält die höchste Pflegestufe. Die Familie kämpft seither mit ständig hohen Kosten für Therapien und Heilbehelfen. Aktuell wird dringend ein Lift benötigt. Die Kosten dafür betragen € 10.652,--. Auch für eine Adeli-Therapie in der Höhe von € 4.500,-- wird Unterstützung benötigt. Wir werden dafür um Hilfe gebeten und hoffen durch Managerinnen und Manager machen Musik einen Beitrag zur Unterstützung leisten zu können.

2019 Erfolgsgeschichten

Familie S. 

Frau S. ist alleinerziehende Mutter eines 4-jährigen Sohnes. Der Bub wurde mit der Muskelerkrankung SMA 1 (Spinale Muskelastrophie) geboren und bezieht aufgrund der Schwere seiner Krankheit und Pflegebedürftigkeit die höchste Pflegestufe. Er muss nahezu durchgängig beatmet und abgesaugt werden, zudem wird er aufgrund seiner Schluckstörung über eine PEG-Sonde ernährt und ist in seinen Bewegungen massiv eingeschränkt. Seine Mutter ist als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin beschäftigt, daher wird der kleine Bub tagsüber von seiner Großmutter betreut. Im März 2020 wurde dem Buben für vier Monate ein Elektrorollstuhl zur Verfügung gestellt. Bevor um eine Bewilligung bei der Gesundheitskasse angesucht werden sollte, durfte das Hilfsmittel getestet werden. Er hatte erstmals die Möglichkeit sich selbständig in der Wohnung zu bewegen, lernte mit der Steuerung umzugehen und freute sich über seine Autonomie. Im Herbst wurde der Antrag für den Elektrorollstuhl bei der Gesundheitskasse abgelehnt und eine verzweifelte Mutter, die den Betrag von € 14.939,-- nicht aufbringen, zurückgelassen. Wir werden um Hilfe gebeten.

Familie S. 

Familie S. hat drei Kinder, Zwillinge im Alter von 10 Jahren und einen Sohn im Alter von 6 Jahren. Bei dem sechsjährigen Sohn wurde eine infantile Cerebralparese diagnostiziert. Er ist sowohl motorisch, als auch lautsprachlich erheblich eingeschränkt. Aufgrund der schwerwiegenden Beeinträchtigung ist eine Kommunikation nur über Blickkontakt möglich. Der Bub hat einen augengesteuerten Computer ausprobiert und er konnte sofort in Interaktion treten. Der spezielle Computer kostet € 26.656,-- und die Familie erhält Förderungen vom FSW und Sozialministerium. Es verbleiben noch Restkosten in der Höhe von € 13.656,-- für die Familie, die diese nicht aufbringen können. Mit den Spenden, die im Rahmen von Managerinnen und Manager machen Musik gesammelt werden, möchten wir Familie S. die Anschaffung des Computers ermöglichen. 

Familie P. 

€ 11.500,-

Der 13-jährige Sohn der Familie hat Asphyxie und infantile Cerebralparese und ist dadurch körperlich schwer behindert. Er ist ein aufgeweckter und sehr kluger Bub und besucht das Gymnasium. Die Familie baut das Badezimmer behindertengerecht um. Hier gibt es trotz Zuzahlungen der MA25 und Sponsoren noch einen Restbetrag von   € 11.500,--. Durch die Veranstaltung „Managerinnen und Manager machen Musik“ wird ein Betrag von € 11.500,-- zur Verfügung gestellt.

Familie V. 

€ 10.000,-

Familie V. hat Zwillinge im Alter von 11 Jahren, beide sind behindert. Ein Mädchen hat Muskeldystrophie Duchenne und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Das andere Mädchen hat Dystophinopathie. Die Familie benötigt ein Auto, um beide Töchter transportieren zu können. Die Familie lebt vom Gehalt des Vaters und dem Pflegegeld für die Töchter. Die Mutter, ursprünglich Krankenschwester, wurde karenziert, um sich um ihre Kinder zu kümmern. Sie hat allerdings keine finanziellen Ansprüche. Von der Spende der Veranstaltung „Managerinnen und Manager machen Musik“ waren im GJ 2019/2020 ebenfalls € 10.000,-- der Familie gewidmet. Nachdem das Fahrzeug später angeschafft wurde, wird der Betrag im GJ 2020/2021 überwiesen.

Familie D. 

€ 9.652,-

Herr D. ist 49 Jahre alt und seit seiner Geburt schwerst mehrfach behindert. Er hat eine spastische Tetraparese und ist zudem sprachbehindert. Er lebt bei seinen Eltern selbstbestimmt mit persönlicher Assistenz. Trotz der Schwere der Behinderung konnte er mit Hilfe eines für seine Bedürfnisse adaptieren Computers die Matura ablegen und studiert an der Technischen Universität und benötigt daher einen E-Rollstuhl. Durch die Veranstaltung „Managerinnen und Manager machen Musik“ werden Herrn D. € 9.652,-- zur Verfügung gestellt.

 

Familie G. 

€ 5.848,-

Familie G. hat vier Kinder im Alter von 9, 11, 15 und 17 Jahren, wobei zwei Kinder behindert sind. Der älteste Sohn hat eine spastische Tetraparese und die jüngste Tochter kann nicht sprechen und gehen. Der 17-jährige Sohn ist seit Geburt behindert, es sind alle Extremitäten und die gesamte Muskulatur betroffen. Er ist in allen Bereichen seines Lebens auf Hilfe angewiesen und benötigt sehr viel Unterstützung. Auch seine Kommunikation ist sehr eingeschränkt, er kommuniziert nonverbal. Damit er sich mitteilen kann, soll ein Kommunikationssystem, welches mit einer Augensteuerung bedient werden kann, angeschafft werden. Durch die Veranstaltung „Managerinnen und Manager machen Musik“ werden der Familie € 5.848,-- zur Verfügung gestellt.